Spendenfinanziertes Kinderhospiz MOMO bekommt 2019 erstmals eine unterstützende Förderung

 

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO bei der Wiener Stadtregierung jährlich um eine öffentliche Förderung angesucht. Nach sechseinhalb Jahren gab es nun erstmalig den positiven Bescheid. Mit der diesjährigen Fördersumme sind knapp 30 Prozent der Kosten von MOMO im Jahr 2019 gedeckt. „Wir freuen uns sehr und sehen diese Förderung durch die Stadt Wien als Anerkennung unserer qualitativ hochwertigen Arbeit im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche“, so MOMO-Leiterin und Kinderärztin Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer. 

Seit seinem Start konnte Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO ein umfassendes Betreuungsangebot aufbauen, um schwerstkranke Kinder und ihre Familien in den Bereichen Medizin, Pflege, Sozialarbeit, Psychologie und Hospizbegleitung zu versorgen. Das multiprofessionelle MOMO-Team ist in den letzten Jahren bedarfsorientiert von zwei MitarbeiterInnen bei der Gründung zu mittlerweile 15 hauptamtlichen Teammitgliedern angewachsen.

Aufgrund dieser öffentlichen Förderung darf MOMO nun konkreter über die Verwirklichung wichtiger Projekte im Bereich der psychosozialen Begleitung wie Musiktherapie und Tiergestützte Therapie nachdenken, auf welche betroffene Familien schon lange hoffen. Gleichzeitig erreichen das mobile Kinderhospiz laufend neue Anfragen, was ein bedarfsorientiertes Wachsen des multiprofessionellen Teams weiterhin nötig macht. 

Die Förderzusage der Stadt Wien wird von Martina Kronberger-Vollnhofer ebenso als Zeichen dafür gesehen, dass die Bedürfnisse betroffener Familien mittlerweile auch von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden. „Es freut uns, dass auch die Stadt Wien einen Teil zur dringend notwendigen mobilen Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher beiträgt“, stellt die MOMO-Leiterin fest. 

Nicht zuletzt hebt Dr.in Kronberger-Vollnhofer auch die finanzielle Unterstützung zahlreicher SpenderInnen wertschätzend hervor: „Seit unserer Gründung ist es uns nur Dank großartiger WegbegleiterInnen überhaupt möglich, jede hilfesuchende Familie zu betreuen“, und sie ergänzt: „Ohne all diese Menschen, wäre Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO nicht dort, wo es heute ist – und wir benötigen auch weiterhin ihre Hilfe, um betroffenen Familien die Betreuung zukommen lassen zu können, die sie brauchen.“.

Fotocredit: Das Team von MOMO, Inge Prader

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