Betoffene Mutter mit ihrem Sohn, Foto:

MOMO kommt zu Ihnen nach Hause

Damit Ihr schwerstkrankes Kind so viel Zeit wie möglich mit Ihnen zu Hause verbringen kann, organisiert Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO die notwendige Unterstützung:

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO da?

Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO begleitet Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahren, aber auch junge Erwachsene darüber hinaus die an einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Krankheit leiden. Die von MOMO betreuten Kinder leiden etwa an Stoffwechsel-, Herz-, Nieren-, neurologischen oder muskulären Erkrankungen, aber auch an Krebs oder Krankheiten als Unfallfolge. Auch Geschwister, Eltern und andere wichtige Bezugspersonen betreut das MOMO-Team psychosozial.
Weiters betreuen wir gemeinsam mit der Universitätskinderklinik Wien, Abteilung für Neonatologie auch Familien, bei denen in der Schwangerschaften bei dem ungeborenen Kind eine unheilbare, mit dem Leben nicht vereinbare Erkrankung festgestellt wurde. Wir begleiten in dieser schweren Zeit nicht nur die werdenden Eltern sondern auch die Geschwister.

Wann kann ich mein Kind zu Hause betreuen?

Immer dann, wenn sie als Eltern und Angehörige bereit dazu sind. Weiters muss alles, was für die medizinische und pflegerische Versorgung ihres Kindes benötigt wird, für zu Hause organisiert und vorrätig sein. Unser multiprofessionelles Team wird Sie gemeinsam mit MOKI-Wien oder einem anderen mobilen Pflegedienst dabei unterstützen, um Ihnen die bestmögliche Sicherheit für zu Hause zu bieten. Dazu gehört auch ein gemeinsam erstellter Plan, in dem geregelt ist, was im Notfall zu tun ist.

Was muss ich organisieren, damit mein Kind zu Hause sein kann?

Die Übernahme der Betreuung durch unser Team erfolgt telefonisch und unbürokratisch, für die pflegerische Unterstützung durch die mobile Kinderkrankenpflege MOKI-Wien benötigen diese einen Verordnungsschein. Wenn Ihr Kind aus dem Krankenhaus entlassen wird, sollte bereits im Vorfeld alles für die Betreuung zu Hause organisiert werden. Dazu gehören notwendige Medikamente, Hilfsmittel, eventuell notwendige Geräte, Verbandmaterialien und vieles mehr. Dies wird entweder vom Krankenhaus übernommen oder es erfolgt in Absprache mit uns. Die MitarbeiterInnen von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO helfen Ihnen gerne dabei. Vieles werden wir auch direkt mit dem Spital und den betreuenden Pflegepersonen und ÄrztInnen absprechen.

Was kostet die Betreuung durch das MOMO-Team?

Die medizinische und psychosoziale Betreuung durch das multiprofessionelle MOMO-Team ist kostenlos.

Begleitet MOMO nur in der letzten Lebensphase des Kindes?

Nein, Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO ist im Sinne einer Lebensbegleitung ab der Diagnose einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheit für betroffene Familien da: manchmal Tage, Monate oft aber auch viele Jahre.

Sie haben Interesse an unserer Begleitung?

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen unkompliziert Hilfe anzubieten. Bitte rufen Sie uns einfach an. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

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