Was wir nehmen, geben wir zurück

25. Februar 2019

Eva Kleiner kontaktierte im Jänner diesen Jahres Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO, um eine großzügige Spende von € 6.421,91 zu übergeben. Das Besondere an dieser Spende ist, dass Frau Kleiner und ihr Vater eine Feuerbestattungsanlage im Wienerwald leiten und ihnen soziales Engagement und Nachhaltigkeit ein besonderes Anliegen bei der Führung ihres Betriebs ist. Deshalb gehen die Erlöse aus der Wiederverwertung von Metallimplantaten im Körper wie künstliche Knie- oder Hüftgelenke zu 100 Prozent an karitative Einrichtungen.

Mit dem Spenden dieser Einnahmen zeigt die Familie Kleiner wahren Pioniergeist. Denn die FEBA GmbH ist das einzige Krematorium in Österreich, das die Erlöse dieser Wiederverwertung an soziale Organisationen weitergibt. „Wir sehen dieses Geld nicht als Teil unserer Einnahmen sondern möchten es der Gesellschaft zurückgeben“, erklärt Stefan Kleiner die soziale Haltung seines Unternehmens. Eva Kleiner fügt hinzu „Als wir erfahren haben, dass Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO zu 100 Prozent spendenfinanziert ist, war uns sofort klar, dass wir auch hier helfen möchten.“

Ethisches Handeln ist den Kleiners wichtig. „Schön wäre es, wenn wir für Mitbewerber ideengebend sind und eine positive Entwicklung in Gang setzen können“, erklärt Herr Kleiner hoffnungsvoll. So bleibt in seinem Krematorium auch mögliches Zahn- und oder Schmuckgold der Verstorbenen in der Urne. Das betonen die Kleiners ausdrücklich, denn für sie hat diese Vorgehensweise mit Respekt gegenüber der Würde der Verstorbenen zu tun und ist keineswegs selbstverständlich. Wichtig ist sowohl Vater als auch Tochter, dass in ihrem Betrieb das Kriterium der Transparenz zu 100 Prozent erfüllt wird.

Der Wunsch sozial und nachhaltig zu handeln umfasst alle Bereiche des Betriebs. So ist umweltschonende Technik, die immer auf den neuesten Stand gebracht wird, für Eva und Stefan Kleiner ebenfalls ein Muss. Die Emissionen des Krematoriums liegen weit unter den vorgeschriebenen Grenzwerten. Doch auch die modernste Technik kann nicht verhindern, dass CO² produziert wird. Daher unterstützt die FEBA GmbH unter anderem WWF-Projekte um ihren Betrieb weitestgehend CO² neutral zu betreiben.

Außerdem ist die FEBA GmbH Mitglied in der RAL Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen e.V.. Der Anforderungskatalog dieser Gütegemeinschaft enthält die höchsten Standards zum Betrieb von Krematorien in Europa. „Eine regelmäßige Überprüfung dieser Auflagen und Vorgaben gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität sowohl beim Thema Umwelt, als auch im Umgang mit den Verstorbenen,“ erzählt Eva Kleiner. Der Familienbetrieb geht auch hier mit einem positiven Beispiel voran, denn die FEBA GmbH ist die bisher einzige zertifizierte Feuerbestattungsanlage in Österreich.

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