Mangelnde öffentliche Finanzierung


Im Rahmen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ setzte sich Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer (MOMO-Leiterin und Kinderhospizbeauftragte des Dachverbandes Hospiz Österreich) für die Rechte schwerstkranker Kinder und ihrer Familien ein. Die Kinderhospizexpertin thematisierte den hohen Bedarf an Palliativ- und Hospizeinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen und lebensverkürzenden Krankheiten in Österreich und Möglichkeiten zum Ausbau dieser. Denn lediglich in vier Bundesländern werden mobile Einrichtungen durch die öffentliche Hand finanziell unterstützt, vielerorts fehlen solche Angebote gänzlich. Im März 2015 wurde dem Nationalrat der Abschlussbericht der Enquete-Kommissionssitzungen überreicht. Dieser ist ein gelungener Fahrplan, dem dringend eine rasche Umsetzung folgen muss. Betreuung am Ende des Lebens benötigt Rechtsanspruch und darf nicht mehr von Spenden abhängen.

Das Kinderhospiz MOMO ist rein spendenfinanziert

Die große Nachfrage beim mobilen Kinderhospiz MOMO in den ersten Jahren zeigte, wie enorm der Bedarf an medizinischer Betreuung und psychosozialer Begleitung von betroffenen Familien ist. Bis heute konnte MOMO jeder Familie helfen, die Unterstützung braucht. Dies ist jedoch nur durch die großartige Unterstützung von SpenderInnen möglich, da eine öffentliche Finanzierung bisher gänzlich ausbleibt.

Fotocredit: Parlamentsdirketion, Zolles

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