Betoffene Mutter mit ihrem Sohn, Foto:

MOMO kommt zu Ihnen nach Hause

Damit Ihr schwerstkrankes Kind so viel Zeit wie möglich mit Ihnen zu Hause verbringen kann, organisiert Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO die notwendige Unterstützung:

Medizinische Versorgung

Die ÄrztInnen nehmen sich bei den Hausbesuchen viel Zeit für Behandlungen, Beratungen und Gespräche. Durch diese intensive medizinische Betreuung in vertrauter Umgebung und durch die zahlreichen Telefongespräche, können die PatientInnen und deren Familien Vertrauen aufbauen, Sicherheit gewinnen und damit ihr Wohlbefinden steigern. Dadurch können Schmerzen und andere Krankheitsbeschwerden unserer PatientInnen gelindert werden. Die lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheiten sind oft komplex und extrem selten. Die Kinder leiden etwa an Stoffwechsel-, Herz-, Nieren-, neurologischen oder muskulären Erkrankungen, aber auch an Krebs oder Krankheiten als Unfallfolge. Die MOMO-Ärztinnen sind eng vernetzt mit Krankenhäusern und behandelnden FachärztInnen, um den kleinen PatientInnen bestmöglich helfen zu können. Die Medizinerinnen bilden sich laufend im Bereich der pädiatrischen Palliativmedizin fort und besuchen Fachveranstaltungen und Kongresse.

Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer, MSc
Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde Leitung MOMO

 
martina.kronberger@kinderhospizmomo.at
 
01 / 403 10 18 - 11
 
0664 / 889 17 250
 
01 / 403 10 18 - 99
 
 
Pflegerische Betreuung

Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin unterstützt betroffene Familien punktuell bei Materialbeschaffungen, Medikamentenverabreichungen und bei der Pflege der schwerstkranken Kinder. Indem sie Angehörige in notwendigen Pflegetätigkeiten schult, können sie das Kind selbstständig und selbstsicher versorgen. Da die Angst vor leidvollen Situationen oft groß ist, können Gespräche über mögliche Komplikationen Sicherheit geben.

Bei Bedarf kooperiert MOMO mit externen mobilen Kinderkrankenpflege-Diensten oder stellt den Kontakt zu diesen her, um die professionelle Pflege auch langfristige sicherzustellen.

Sonja Himmelsbach, BSc
Koordination Palliativteam, DGKP (Kinder und Jugendpflege)

sonja.himmelsbach@kinderhospizmomo.at
T: 01 403 10 18 - 0
  • M: 0676 / 663 37 61
Sozialarbeiterische Begleitung

Wenn ein Kind schwerstkrank ist, müssen betroffene Familien ihren Familienalltag neu strukturieren und eine völlig neue Lebenssituation bewältigen. Die Sozialarbeiterin nimmt sich Zeit für Gespräche über notwendige Hilfsangebote und unterstützt die Familien bei der Umsetzung ihrer Anliegen. Gemeinsam mit den Eltern werden notwendige Unterstützungsmöglichkeiten in finanzieller (Pflegegeld, erhöhte Familienbeihilfe u.a.), arbeitsrechtlicher (Pflege/Hospizkarenz u.a.) aber auch in organisatorischer Hinsicht (Familienhilfe, Kinderbetreuung u.a.) erarbeitet. Teil der Sozialarbeit ist die ganzheitliche Betrachtung der Situation, die eine lebensbedrohende oder lebensverkürzende Erkrankung eines Kindes mit sich bringt. Ein besonderer Fokus liegt darin, eine Schnittstelle zu sein zwischen Betreuten und Helferinnen, VertreterInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen und Institutionen (Krankenhaus, Sozialministerium,  Pensionsversicherungsanstalt, GKK u.a.) und besonders auf eine funktionierende Kommunikation aller Beteiligten zu achten.

Irmgard Hajszan-Libiseller, DSA
Sozialarbeiterin

  •  
    Irmgard.Hajszan@kinderhospizmomo.at
  •  
    01 / 403 10 18 - 14
  •  
    0664 / 889 52 961
  •  
    01 / 403 10 18 - 99
Psychologische Betreuung

Die Diagnose einer schweren Erkrankung ist meist ein traumatisierendes Ereignis, das sich auf das gesamte familiäre System auswirken kann. Die Klinische und Gesundheitspsychologin betreut und begleitet die betroffenen Kinder, die Geschwister, die Eltern, Großeltern und andere wichtige Bezugspersonen. Ehrlichkeit, die offenen und klaren Worte über die Krankheit, das Leben und Sterben, Sorgen, Gedanken und Gefühle und die Information darüber, dass alle Trauerreaktionen normal sind, können schon eine große Entlastung sein. Und auch wenn die Worte fehlen, kann die Psychologie dabei helfen, andere individuelle Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.

Mag.a Antonia Mittelbach
Klinische und Gesundheitspsychologin

  •  
    antonia.mittelbach@kinderhospizmomo.at
  •  
    01 / 403 10 18 - 14
  •  
    0676 / 560 95 28
  •  
    01 / 403 10 18 - 99
Physiotherapeutische Behandlung

Die MOMO-PhysiotherapeutIn betreut die PatientInnen zu Hause, in vertrauter Umgebung. Ein wesentlicher Teil der Physiotherapie für schwerstkranke Kinder und Jugendliche ist die Atemphysiotherapie, aufgrund von häufig auftretenden Atemproblemen. Die Physiotherapeutin kann mit Entspannungstechniken und Mobilisationsübungen das Wohlbefinden der PatientInnen steigern und unterstützt dabei, die passende Lagerung zu finden. Sie unterstützt Angehörige auch bei der Auswahl und der Organisation von orthopädischen Hilfsmitteln und hilft betroffenen Familien dabei, für die regelmäßige Versorgung, KollegInnen aus dem niedergelassenen Bereich zu finden.

Nina Geri
Physiotherapeutin
nina.geri@kinderhospizmomo.at
0664 / 14 17 174
01 403 10 18 - 99

Hospizbegleitung

Die speziell geschulten ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen begleiten als Teil des Palliativteams schwerstkranke Kinder und Jugendliche, gesunde Geschwister und andere wichtige Bezugspersonen psychosozial. Üblicherweise verbringen die HospizbegleiterInnen zwei bis drei Stunden pro Woche bei den Familien. Durch ihr Da-Sein, ihre Zuwendung, aber auch Flexibilität und Kreativität, Ruhe, Gelassenheit und Offenheit bringen sie Erleichterung in die Familien. Die hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin kennt die Wünsche und Bedürfnisse der Familien und kann so die Einsätze der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gut koordinieren.

Mag.a Elisabeth Steiner
Koordinatorin Ehrenamt

  •  
    elisabeth.steiner@kinderhospizmomo.at
  •  
    01 / 403 10 18 - 15
  •  
    0664 / 842 94 91
  •  
    01 / 403 10 18 - 99
Trauerbegleitung

Das multiprofessionelle MOMO-Team steht betroffenen Familien in der Zeit des Abschiednehmens zur Seite. Wenn Angehörige über den Verlust des geliebten Kindes, Enkelkindes oder Geschwister sprechen und Gefühle teilen möchten, ist das MOMO-Team da. Die erfahrene Seelsorgerin unterstützt die Familien auf Wunsch bei der Gestaltung des Begräbnisses, ganz unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Die Klinische und Gesundheitspsychologin begleitet die Familien auch schon lang vor dem Tod des Kindes in ihrer Trauer, denn Trauer beginnt oft schon mit der Diagnose einer lebensverkürzenden Krankheit. Es werden gemeinsam Erinnerungen geschaffen – vor und nach dem Tod des Kindes.

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO da?

Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO begleitet Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahren, aber auch junge Erwachsene darüber hinaus die an einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Krankheit leiden. Die von MOMO betreuten Kinder leiden etwa an Stoffwechsel-, Herz-, Nieren-, neurologischen oder muskulären Erkrankungen, aber auch an Krebs oder Krankheiten als Unfallfolge. Auch Geschwister, Eltern und andere wichtige Bezugspersonen betreut das MOMO-Team psychosozial.
Weiters betreuen wir gemeinsam mit der Universitätskinderklinik Wien, Abteilung für Neonatologie auch Familien, bei denen in der Schwangerschaften bei dem ungeborenen Kind eine unheilbare, mit dem Leben nicht vereinbare Erkrankung festgestellt wurde. Wir begleiten in dieser schweren Zeit nicht nur die werdenden Eltern sondern auch die Geschwister.

Wann kann ich mein Kind zu Hause betreuen?

Immer dann, wenn sie als Eltern und Angehörige bereit dazu sind. Weiters muss alles, was für die medizinische und pflegerische Versorgung ihres Kindes benötigt wird, für zu Hause organisiert und vorrätig sein. Unser multiprofessionelles Team wird Sie gemeinsam mit MOKI-Wien oder einem anderen mobilen Pflegedienst dabei unterstützen, um Ihnen die bestmögliche Sicherheit für zu Hause zu bieten. Dazu gehört auch ein gemeinsam erstellter Plan, in dem geregelt ist, was im Notfall zu tun ist.

Was muss ich organisieren, damit mein Kind zu Hause sein kann?

Die Übernahme der Betreuung durch unser Team erfolgt telefonisch und unbürokratisch, für die pflegerische Unterstützung durch die mobile Kinderkrankenpflege MOKI-Wien benötigen diese einen Verordnungsschein. Wenn Ihr Kind aus dem Krankenhaus entlassen wird, sollte bereits im Vorfeld alles für die Betreuung zu Hause organisiert werden. Dazu gehören notwendige Medikamente, Hilfsmittel, eventuell notwendige Geräte, Verbandmaterialien und vieles mehr. Dies wird entweder vom Krankenhaus übernommen oder es erfolgt in Absprache mit uns. Die MitarbeiterInnen von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO helfen Ihnen gerne dabei. Vieles werden wir auch direkt mit dem Spital und den betreuenden Pflegepersonen und ÄrztInnen absprechen.

Was kostet die Betreuung durch das MOMO-Team?

Die medizinische und psychosoziale Betreuung durch das multiprofessionelle MOMO-Team ist kostenlos.

Begleitet MOMO nur in der letzten Lebensphase des Kindes?

Nein, Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO ist im Sinne einer Lebensbegleitung ab der Diagnose einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheit für betroffene Familien da: manchmal Tage, Monate oft aber auch viele Jahre.

Sie haben Interesse an unserer Begleitung?

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen unkompliziert Hilfe anzubieten. Bitte rufen Sie uns einfach an. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

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